Die Interessengemeinschaft elektroauto-aalen.de ist eine Projektgruppe der Aalener Lokalen Agenda 21

Unsere Ziele

Stammtisch

Die Interessengemeinschaft elektroauto-aalen.de organisiert seit 2016 ca. 4x im Jahr einen Stammtisch zum Erfahrungsaustausch über Elektromobilität. Im Kreis von inzwischen über 40 Teilnehmern nahmen die Gespräche um Technik, Fahrzeugmodelle, unterschiedliche Nutzung und Fahrspaß von Anfang an Fahrt auf.

Nächster Termin 23.10.18 um 19.00 Uhr mit Vortrag über die wavetrophy. Interessenten mit Elektrofahrzeugen sind herzlich eingeladen und können bei Interesse mit uns über info@elektroauto-aalen.de Kontakt aufnehmen.

Im Ostalbkreis waren am Ende 2016 123 reine Elektrofahrzeuge zugelassen und Ende 2017 bereits 259. Weltweit ist der Bestand Anfang 2018 auf 3,2 Millionen Stromer gestiegen – ein Plus von 55 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, teilte das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) mit. Deutschland nimmt im Ländervergleich mit 93.000 elektrifizierten Autos aktuell Platz 8 ein. [...mehr ZSW]

Ausfahrt

Nach Grußworten von Landrat Pavel ging es mit 23 Elektroautos von Aalen nach Dinkelsbühl am Sonntag, den 1.7.18.
In Dinkelsbühl wurden die Fahrzeuge auf dem Münster-Vorplatz bestaunt. Film und Bilder auf Twitter

Die erste Elektroauto Ausfahrt fand am Sonntag, den 25.6.2017 statt. Von Aalen gings nach Oettingen und anschließende wurden 20 reine E-Fahrzeuge und ein Elektroomnibus zusammmen mit dem Autosalon in Aalen ausgestellt. [...weiteres Artikel in Schwäpo]

Laden

E-Fahren geht anders: Man lädt, wo man sowieso gerade ist d.h. zuhause, am Arbeitsplatz oder vor dem Supermarkt. Man braucht nicht mehr zur Tankstelle zu fahren.

Mit einem Auto, das mit Wechselstrom schnellladen kann, kommt man fast überall hin. Mit 22kW können so der Renault Zoe und der Smart (nur mit Schnelllader an Board) über 100km Reichweite in einer Stunde laden (BMW i3 in 2 Std.). Wenn Sie mit dem E-Auto nach Ulm oder Stuttgart fahren, können sie dort bequem beim Einkaufen laden und kommen so wieder sicher zurück.
Fortschrittlicher sind Tesla (und bald auch weitere), die sowohl mit Wechselstrom schnellladen können, als auch an teslaeigenen Säulen bereits heute schon mit 120 kW Gleichstrom ca. 500km/Stunde. Niemand benötigt eine Ladezeit von weniger als 20 Minuten, wie viel Verbrennerfahrer und Politiker immer noch glauben. Schneller laden ist da gar kein Bedürfnis. Im Gegensatz zum Benzin-Tanken können Sie ja die Ladezeit zum Einkaufen, Arbeiten, Pinkeln und Kaffeetrinken nützen (frei nach Christoph Erni).

Im Ostalbkreis gibt es solche einheitlichen Typ 2 Ladestellen an über 46 Standorten mit über 100 Ladeanschlüssen (12/35 in Aalen) und zuhause als Wallbox (ab 500,- zuzgl. Montagekosten).
Hat man ein Auto, dass nur mit Gleichstrom schnellladen kann (Nissan, VW, Opel, Hyundai, KIA u.a.), gibt es unter Umständen Probleme, da es Gleichstromladestellen fast nur an Autobahnen und kaum in den Innenstädten gibt. Mit einer Gleichstromladesäule kann aber noch schneller geladen werden (mit z.Z. 50kW ca. 220km/Stunde). Solche Ladestellen gibt es im Ostalbkreis in Ellwangen (Maxi Autohof), in Schwäbisch Gmünd (Total Tankstelle) und in Aalen (Kaufland) an je einem Standort sowie zwei an der A7.

Baden-Württemberg will bis zum Jahr 2020 ein flächendeckendes, öffentliches Netz von Ladesäulen für Elektroautos aufbauen. Es sollen etwa 2000 neuen Säulen entstehen, aktuell gibt es 800 Säulen im Land. In Aalen entstehen die nächsten Ladesäulen am Klinikum und die Stadtwerke planen 10-15 weitere Stationen bis 2019. Die Stadtwerke Aalen sind dem Elektromobilitäts-Netzwerk ladenetz.de beigetreten. (Verbund von mehr als 150 Stadtwerken in Deutschland). Man braucht übrigens auch das Stromnetz nicht auszubauen, wenn man in Zukunft smart gesteuert lädt, zwischenspeichert und so das Stromnetz entlastet.

Leihen

Umwelt

Ein starkes Einsparpotential besteht vorallem im städtischen Stop and Go Betrieb. So fördert das Land Baden-Württemberg bis zum Jahr 2020 Lieferdienste, Taxiflotten und Busse. Leichte Elektroautos im Lieferverkehr und im Pflegedienst lohnen sich auch heute schon nicht nur ökologisch sondern auch ökonomisch (Studie Lieferverkehr Cartias kauft e-Kleinwagen).

Eine Renault ZOE verbraucht im Jahresdurchschnitt mit Ostalb-Temperaturen und unterwegs hauptsächlich in Aalen und auf Landstrassen in BW 16,3 kwh/100km im Realbetrieb. Das Umweltbundesamt rechnet für 2016 mit 527g CO2 je kWh Strom nach deutschem Strommix. Das ergibt für ein solches E-Auto heute schon nur 85,5 g/km CO2 und wird jedes Jahr weniger. Zum Vergleich schaffen das im Realbetrieb noch nicht mal sparsamme Verbrenner-Autos, weder ein Audi A2 3L mit Diesel (94 g/km CO2) noch ein Volkswagen Up! mit Erdgas (99g/km CO2) (Realverbrauch lt. spritmonitor.de).
Aber ÖPNV, Fahrrad und Ridesharing sind wichtiger für die Energiewende im Verkehr...

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