Umwelt

Mit Elektromobilität alleine erreicht wir den Klimawandel im Verkehr nicht. Aber in zahlreichen seriösen Studien ist mittlerweile nachgewiesen, dass ein Elektroauto schon heute über seine komplette Wertschöpfungskette und Lebensdauer gerechnet eine bessere Ökobilanz aufweist als ein vergleichbarer Verbrenner. Dazu kommt das künftige Potenzial der Antriebsart, noch umweltfreundlicher zu werden und mit Ausbau der erneuerbaren Energien sinkt der CO2 Verbrauch noch mehr.

Ein starkes Einsparpotential besteht vorallem im städtischen Stop and Go Betrieb. So fördert das Land Baden-Württemberg bis zum Jahr 2020 Lieferdienste, Taxiflotten und Busse. Leichte Elektroautos im Lieferverkehr und im Pflegedienst lohnen sich auch heute schon nicht nur ökologisch sondern auch ökonomisch (Studie Lieferverkehr Cartias kauft e-Kleinwagen).

Eine Renault ZOE verbraucht im Jahresdurchschnitt mit Ostalb-Temperaturen und unterwegs hauptsächlich in Aalen und auf Landstrassen in BW 16,3 kwh/100km im Realbetrieb. Das ergibt nach deutschem Strommix lt. Umweltbundesamt für ein solches E-Auto heute schon nur 80 g/km CO2 (Hyundai IONIQ sogar nur 67) und wird jedes Jahr weniger. Zum Vergleich schaffen das im Realbetrieb noch nicht mal sparsamme Verbrenner-Autos, weder ein Audi A2 3L mit Diesel (94 g/km CO2) noch ein Volkswagen Up! mit Erdgas (99g/km CO2) (Realverbrauch lt. spritmonitor.de).
Aber ÖPNV, Fahrrad und Ridesharing sind noch wichtiger für einen nachhaltige Energiewende im Verkehr.